Wir sind auf der Bahn
D 2026
Wie kommt eine Erinnerung und warum geht sie fort? Die mich quält bleibt, die ich halten will, geht.
Der Krebs nimmt die Mutter, die Tochter will sie nicht verlieren. Wann wird es das letzte Mal sein, dass sie mit ihrer Tochter die 500 Kilometer zur Mutter fährt? Die Autobahn wird zum Ort des Gedankenflusses. Rastplätze formen neue Rituale zwischen Hoffnung, Erschöpfung und Nähe.
Die Autobahnkirchen zeigen Mimi, dass sie mit ihrer Aufgabe nicht allein ist. Während sie Erinnerungen bewahren will, lebt das Kind im Moment und führt schlussendlich alle zusammen.
Der essayistische Dokumentarfilm verwebt beiläufige Momente im Zusammenspiel dreier Generationen und macht erlebbar, wie liebevolle Erinnerungen entstehen. Eine Beobachtungsreise entlang der Frage, die alle betrifft: Was bleibt von der Mutter? Und was bleibt vom Weg?
Regie
Jasmin Lakatoš
Produktion
In One Media
Technische Daten
Länge: 78 min








